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Der Rosenmontag in Nidderau wiederholte nicht nur seinen Vorjahreserfolg beim traditionellen Männerballett-Tanzturnier der Aascher Schnooke, sondern versetzte die Halle geradezu in einen Freudenrausch. Zum bereits 19. Mal hatte der Kultur-, Tanzsport- und Karnevalsverein zum Männerballett-Tanzturnier in die Heldenberger Kultur- und Sporthalle geladen. Und der Publikumsandrang zeigte, dass diese Riesengaudi als Mischung aus Feier und Show schon lang nicht mehr nur ein Geheimtipp für Eingeweihte ist, sondern über die Grenzen Nidderaus zu einem wahren Publikumsmagnet geworden ist. 9 Männershowtanzgruppen rockten zu fetziger Musik mit fantasievollen Kostümen und toller Bühnendekoration die Bühne. Unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters Gerhard Schultheiß begrüßte der Moderator Janos Weber, der Kinderprinz aus dem Jahr 2006 die teilnehmenden Mannschaften sowie ihre Fanclubs und alle weiteren Gäste. Den undankbaren Anfang machte der „Watzeclub Petterweil“, der das Publikum erst einmal einstimmen musste. Es folgten die „Bachstelzen“ aus Weißkirchen und die „Cool Runnings“ aus Bönstadt. Nach einer Pause und einem viel umjubelten Auftritt der vereinseigenen Showtanzgruppe „Toxic“ stieg das Stimmungsbarometer spürbar an. Richtig los ging es mit den „Silberelfen“ aus Frankfurt, die für ihre Ghostbusters-Nummer bei den Zuschauern den ersten stehenden Applaus des Abends erhielten. Danach waren die Vorjahressieger, „Die Heringe“ aus Kaichen, an der Reihe. Sie schafften es mit ihren Tänzen und ihrer Musik, ihre Begeisterung auf das Publikum überspringen zu lassen – mit der Folge, dass der Saal fast aus den Fugen zu geraten schien, denn die Gäste applaudierten, sangen und tanzten auf den Bänken mit. Als die Stimmung auch in der anschließenden Pause nicht mehr weichen wollte, rief der Moderator kurzerhand zu einer Polonaise quer durch den Saal auf. Im Anschluss folgten dann noch die „Steife Froschschenkel“ aus Freienseen und die „Pitschedabbeler“ aus Marköbel. Den Schluss bildeten die „Schlüsselrappler“ aus Windecken. DJ „oldisc“ Dieter Langlitz des ausrichteten Kultur-, Tanzsport- und Carnevalsverein „Die Aascher Schnooke“ Nidderau e.V. sorgte zwischen den Tänzen für super ausgelassene Partystimmung. In den Kategorien: Idee, Choreographie, Kostüme und karnevalistischer Eindruck wurde von einer Jury, bestehend aus Vereinsvertretern der teilnehmenden Gruppen gewertet, wobei man maximal 100 Punkte erreichen konnte.

Als die Jury gegen Mitternacht das Ergebnis verkündete, erstaunte das keinen mehr. Sieger wurden erneut die Kaicher „Heringe“, gefolgt von den „Steife Froschschenkel“ und den „Pitschedabbeler“. Die anderen Gruppen errangen alle den vierten Platz. Für die ersten drei Platzierten gab es Geldpreise und alle teilnehmenden Gruppen erhielten Erinnerungsurkunden, ein Party-Bierfässchen und Pokale. Ein Dankeschön an alle Sponsoren, sowie an die Turnierleitung, die das komplette Turnier seit 19 Jahren organisiert. Nach der Siegerehrung wurde der Rosenmontag noch ausgiebig gefeiert. Man hatte den ganzen Abend den Eindruck hier gäbe es keine Konkurrenten, da Jeder Jedem zujubelte und eigentlich nur eine gigantische Partystimmung herrschte.

 

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