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2014 ferienprojekt tonis zeitreiseRollenspiele und Geschichten erzählen üben seit jeher für Kinder einen großen Reiz aus. Das hat sich der Betreuungsverein der Grundschule Eichen zunutze gemacht. Nach einer erfolgreichen Theateraufführung im letzten Jahr war der Weg zu einem neuerlichen Engagement nicht weit. Hilfe bei der Organisation und Durchführung holte man sich in diesem Jahr beim Kultur-, Tanzsport- und Karnevalsverein „Die Aascher Schnooke“ mit ihrer Vorsitzenden Rita Maxheim. Das Projekt fand in der Woche vom 25.-29.08.2014 statt. Aufgeführt wurde das Projekt am Samstag, den 30.08.2014 um 11 Uhr im Saalbau Schmid in Eichen.

Vorgegeben wurde den Betreuungskindern im Alter von 6 – 10 Jahren lediglich ein Konzeptgerüst. Thema für das geplante Musical war eine Zeitreise. Der Inhalt der Geschichte ist schnell erzählt. Zwei Jungen, die wegen Regens nicht raus zum Fußball spielen gehen können, finden auf dem Dachboden eine Zeitmaschine, deren Knöpfe sie betätigen, worauf die Kinder nach Ägypten im Jahre 600 v. Chr. und ins alte Rom um 100 v. Chr. verschlagen werden. Von dort geht es nach Amerika, wo sie im Jahre 1492 Columbus beobachten, wie er die einheimischen Indianer entdeckt. Weiter führt die Reise auf den Mond, den 3 Damen 1968 soeben betreten haben mit der Bemerkung „ein kleiner Schritt für die Menschheit und ein großer für die Weiblichkeit!“. Den Abschluss der Reise bildet ein Ausflug in die Zukunft im Jahre 3495.

 

Regie und Theaterleitung lagen in den Händen von Alena Löber, die sie sich mit Laura Erdmann von den Aascher Schnooke teilte. Letztere war als aktives Mitglied bei den Garden für die Einstudierung der Tanzeinlagen geradezu prädestiniert. Unterstützt wurden sie im Tanzbereich von Sabrina Specht und von Carmen Bugenhagen für die Requisite und Kulisse, sowie Ursula Frei und Ruth Weber für die Betreuung.

Das besondere an diesem Projekt war, dass sich die Kinder die Geschichte und die Choreografie selbst erarbeiteten. Es gab kein Regiebuch und keinen vorgeschriebenen Text. Auf diese Weise konnten die 10 Jungs und 3 Mädchen ihrer Fantasie freien Lauf lassen, was für ihre musische, darstellerische und kulturelle Entwicklung absolut förderlich ist. Die Grundschüler waren voll motiviert und mit großer Begeisterung bei der Sache, wissen Alena Löber und Laura Erdmann zu berichten. Eine Fülle von Ideen sprudelte aus ihnen heraus und auch die Tänze hatten sie sich selbst überlegt. Gerade einmal  5 Tage Zeit waren für die Proben angesetzt. Meist wurde morgens das Stück erarbeitet und nachmittags gebastelt.

2014 ferienprojekt tonis zeitreise-2Möglich gemacht hat dieses Projekt neben dem ehrenamtlichen Team und den Betreuerinnen die Bürgerstiftung, die vor der Premiere vertreten durch ihren Vorsitzenden Elgerd Heppding, seinem Vertreter Horst Körzinger und vom Vorstand Renate Bürgin einen symbolischen Scheck in Höhe von 500 Euro an Frau Katrin Wessel vom Betreuungsverein überreichten. Die Bürgerstiftung engagiert in der Jugendförderung bei Bildung und Kultur sowie vielen weiteren Projekten und freute sich, diesmal in Eichen bei der Verwirklichung des Musicals mithelfen zu dürfen. Auch der Lions Club und 2 Privatpersonen, steuerten Spenden bei. Dank ging ebenso an Dieter Langlitz, der sich um die Technik kümmerte.

Großes Theater mit viel Spiel und Spaß der Kinder um die beiden Hauptdarsteller Max als Toni und Alex als Alex gab es zu sehen und wurde reichlich beklatscht. Bewundernswert war nicht nur das freie Sprechen, sondern auch das Improvisationstalent, das eine der 3 „Damen“ auf dem Mond zeigte. Während sich ihre beiden Partnerinnen die weißen Raumanzug-Kapuzen überstülpten, wollte es ihr nicht gelingen. So ließ sie in die Textstelle „Jetzt haben wir ein Problem – wer von uns dreien betritt als erster den Mond?“ unter Zerren an der Kapuze die Bemerkung einfließen „ich hab ganz andere Probleme“, was im Publikum für große Heiterkeit und Szenenapplaus sorgte. Auch sonst gab´s viel und reichlich Applaus und zum Schluss noch eine Zugabe. Mit einem großen Kuchenbuffet sowie Kaffee und Getränke war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Der Eintritt war frei.

 

 

 

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