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Herzlich willkommen auf der Internetseite des Kultur-, Tanzsport- und Carnevalsverein „Die Aascher Schnooke“ Nidderau e.V. Wir freuen uns über den Besuch!

Der Narr ist herzlich, freundlich, heiter,
doch seine Uhr läuft stetig weiter.
Am Aschermittwoch hat er ausgelitten und seinen Höhepunkt glatt überschritten.

Man hört - statt närrischer Begeisterung -
einen Seufzer der Erleichterung.
Denn die Kampagne ist zu End und der Narr lebt wieder abstinent.

Nach so viel närrischem Genuss
ist mit der Fassenacht jetzt Schluss.
Denn lebst du dauernd volle Kanne,
brauchst du auch Zeit mal auszuspanne.

Vergesst – darin herrscht Einigkeit -
einen Sommer lang die Fastnachtszeit.
Denn jetzt ist - frei von allen Zwängen -
Zeit mal richtig abzuhängen.

So wär‘s normalerweis‘ gelaufe;
doch gings vom Regen in die Traufe.
Es hat ja – ich sag’s unumwunden -
so gut wie gar nix stattgefunden.

Aschermittwoch ist – ganz ohne Frage –
für Narren der schlimmste aller Tage.
Ist doch die Zeit, in der wir Narren frei,
bis auf weiteres vorbei.

Wovon der Narr gemeinhin träumt,
die Bütt, die ist schon weg geräumt,
der letzte Tusch ist längst verklunge und
die Schunkellieder ausgesunge.

Auch die Sektbar ist geschlossen,
kein Glas wird da noch ausgegossen.
Wenn man dran denkt, wird’s einem schaurig -
ein Aschermittwoch ist‘s halt traurig.

Auch wenn der Himmel draußen blau,
ist die Gemütsverfassung eher grau.
Man trauert ja voll Ungemach
der verflossenen Kampagne nach.

Die ist – ohne Karten zu verkaufe -
bestimmt nicht wie geplant verlaufe.
Das Heringsesse fällt auch aus,
doch mancher machts privat zu Haus.

Auch das Prinzenpaar, das mit gebangt,
hat nach der Kampagne abgedankt und
sich danach gleich – ungelogen –
ins Privatleben zurückgezogen.

Doch in der zweiten Jahreshälfte kommt –
zwar noch weit – der 11.11..
Dann heißt‘s die Fastnacht neu genießen und
einen auf die Lampe gießen.

Dann wäre auch laut Virologie -
endlich vorbei die Pandemie.
Wir sehn uns fröhlich, ungeniert,
doch so wie früher - unmaskiert.

Bis dahin lasst’s Euch gut ergehen.
Wie‘s später aussieht, wird man sehen.
Ich vermute eines in dem Falle: Geimpft -
sind wir dann sicher alle.

Für Euch - Ihr Schnooke – tu ich kund:
Haltet die Ohren steif und bleibt gesund!
Das war für Euch – ich lach mich schepp –
der Fastnachts-Ausklang per WhatsApp!

 

Ernst Kuhnimhof, 17.02.2021

Liebes „Schnooke“-Volk, es ist so weit:
Die Fastnacht –  das war absehbar -
kommt kalendarisch auch in dieser Zeit
nach Aasche so wie jedes Jahr!

Wir Narren stehn schon lang bereit,
um nach dem ungewissen Warten
auf die ersehnte Fastnachtszeit
endlich wieder durchzustarten.

Denn ab 11.11. ist es offiziell:
Gott Jokus führt noch vorm Advent -
auch bei uns Schnooke ganz formell
erneut das Narren-Regiment.

Helau heißt unser Narren Gruß,
den jeder von Euch sicher kennt.
Wir satteln nun den Pegasus,
denn Humor ist unser Element!

Doch macht die Pandemie es schwerer,
weil gemeinsam feiern kaum gelingt.
Das Corona-Virus ist der Störer,
der viele Einschränkungen uns bringt.

Dennoch sind unsre Narren-Herzen
in diesen Tagen voller Freud‘,
falls wir gemeinsam lachen, scherzen
in „unsrer“ fünften Jahreszeit!

Das gilt für Nidderauer Narren,
und für die Schnooke explizit.
Denn für uns heißt es nun auszuharren
auch ohne Sitzung, ohne Bütt‘!

 

Zum 11.11. – keine Frage –
war Rathaus-Erstürmung angesagt,
Sie entfällt durch die bekannte Lage.
Von uns Schnooke wird das sehr beklagt.

Was fehlt Euch Narren - darf ich fragen -
jetzt in dieser schweren Zeit?
So, wie früher an Fastnachts-Tagen:
Gute Laune, Spaß und Fröhlichkeit!

Zurzeit da ist - wenn Ihr mich fragt,
was Ihr sicher auch genauso seht -
mehr Zurückhaltung beim Feiern angesagt
nicht nur was Karneval angeht.

Eingeschränkt sind Spaß und Lachen.
Doch bringt uns Fastnacht etwas Freud‘,
nur lässt sich Frohsinn schwer entfachen
in der Corona-Narrenzeit.

Dennoch ist in uns das Bestreben,
damit Humor nicht ganz verdörrt ,
hochzuhalten unser Narrenleben
in der Hoffnung, dass es besser wird!

Das gelingt uns trotz viralem Pegel
wenn wir uns an die Vorschrift halten.
Mit Mundschutz und mit Abstandsregel
lassen wir so größte Vorsicht walten.

Lasst mich mit diesen Worten schließen:
Geht es zur Zeit auch ziemlich rund,
soll alles das uns nicht verdrießen
mit dem Wunsch an alle: Bleibt gesund!

Mit uns da feiert sonst ganz Hessen.
Drum begrüßen wir - ob Mann, ob Frau -
ohne die Pandemie hier zu vergessen
die neue Kampagne mit Aasche Helau!

Unser Verein hatte bereits in der letzten Faschingskampagne einen Aufruf gestartet, dass man sich für eine neue Kleinkindtanzgruppe anmelden kann. Doch durch die Corona Pandemie wurde das Training im Tanzbetrieb zuerst ausgesetzt und dann langsam wieder mit den Jugend- und Erwachsenengruppen aufgenommen. Nach den Sommerferien plant der Vorstand nun wieder den kompletten Regelbetrieb, allerdings nach den bekannten Nutzungs- und Hygieneregeln für alle Tanzgruppen aufzunehmen. Neuzugänge in allen Altersbereichen egal ob Show- oder Gardetanzsport sind herzlich willkommen.
Die Aascher Schnooke gründen dann aktuell für alle interessierten Kinder im Kindergartenalter (ab 3 Jahre) eine neue kleine Showtanzgruppe. Tanzen ist gerade für Kinder ein wichtiges Ausdrucksmittel und leistet einen beachtlichen Beitrag zur gesunden körperlichen sowie geistig-emotionalen Entwicklung und macht dazu auch noch sehr viel Spaß. Der Tanzsport fasziniert junge Menschen, ob weiblich oder männlich, ob Anfänger oder Fortgeschrittene. Er ist vielseitig und geeignet, Kindern und Jugendlichen körperliche Bewegung zu geben und - neben Elternhaus und Schule - Werte zu vermitteln und sie ganzheitlich zu fördern.
Es wird zuerst ein Schnuppertraining geben, bei dem die Kinder ihre/n Trainer/in sowie Betreuerin kennenlernen. Fragen seitens der Kinder sowie deren Eltern werden beantwortet. Die Übungsstunde wird in der Nidderhalle in Eichen sein. Es gibt für jedes Kind zwei kostenlose Schnupperstunden. Es werden jetzt schon mal alle interessierten Kinder auf einer Liste notiert. Sobald dann der Alltag im Vereinsleben des Kultur-, Tanzsport- und Carnevalsvereins wieder eingekehrt ist, gibt es eine Info zum ersten Treffen. Erziehungsberechtigte, die Interesse haben mit ihrem Kind mal zu schnuppern, können sich gerne schon jetzt bei Rita Maxheim, unter Tel. 06187-26884 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

Am 11.11. um 19:11 Uhr war es soweit, ab da beginnt die Faschingszeit. Unter dem Motto "Drei unner aaner Kapp" stürmten die Nidderauer Karnevalvereine: die Windecker Schlüsselrappler, die Aascher Schnooke und die Erschter Noachteule das historische Rathaus am Windecker Marktplatz. Die letzten beiden Jahre waren die Narren zum neuen Nidder-Forum gekommen, um ihre jährliche  Zeremonie fortzuführen. Doch in 2019 haben die Nidderauer Karnevalvereine beschlossen, wieder an den altehrwürdigen Marktplatz bei
tollem Ambiente zurückzukommen. Die ca. 200 Narren versammelten sich an der Hochmühle und liefen mit Unterstützung der Guggemusikgruppe „Firedrums“ aus Mühlheim zum historischen Rathaus. Die drei Sitzungspräsidenten forderten dort die Herausgabe der Stadtkasse ein. Nachdem die Böllerschüsse immer lauter und bedrohlicher wurden, ergab sich Bürgermeister Gerhard Schultheiß, der sich oben hinter dem Fenster aufhielt und ließ sich ohne Widerstand von den Garden abführen.
Er übergab die fast leere Stadtkasse, die nun bis Aschermittwoch in den Händen der Narren bleibt. Im Anschluss der Machtübergabe hielten die Prinzenpaare noch eine Rede und wünschten den Vereinen eine tolle Kampagne.
Die Aascher Schnooke waren mit ihrer noch amtierenden Prinzessin angetreten, da  der Prinz verhindert war. Prinzessin Jacqueline hielt im Beisein von ihrem Hofstaat ihre Abschiedsrede. Traditionsgemäß wird sie am Freitag, 22.11.19 beim karnevalistischen Schlachtessen mit anschließender Fassenachtseröffnung bei der Inthronisation ihr Zepter an die neuen Amtsinhaber abgeben. Die gelungene Veranstaltung wurde mit Tanzdarbietungen der drei Vereine abgeschlossen.
Für die Aascher Schnooke begeisterte die Newcomerin und Solistin Lena Rothenbach mit einem flotten Gardetanz. Allen, die zur Veranstaltung beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

„Die Fastnacht hat auch in Hessen eine lange Tradition, doch sie mit Leben zu erfüllen, benötigt viel Zeit und Energie. Ohne die Verbände und Vereine in Hessen, die mit ihren vielfältigen Aktivitäten und Veranstaltungen zum kulturellen und sozialen Leben in den Städten und Gemeinden beitragen, wäre unsere Gesellschaft um vieles ärmer“ sagte Volker Bouffier. „Mein besonderer Dank gilt deshalb den aktiven Vereinsmitgliedern und den vielen ehrenamtlichen Helfern vor und hinter der Bühne, die dazu beitragen, die ‚fünfte Jahreszeit‘ zu einem tollen Erlebnis werden zu lassen.“
Mehr als 400 Repräsentanten des närrischen Brauchtums aus dem ganzen Land sind am Samstag, 08. Februar 2020 der Einladung des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier und seiner Frau Ursula gefolgt. Mit diesem traditionellen Empfang bedankte sich der Regierungschef bei den Prinzenpaaren, Fürsten, Gouverneuren, Gutsherren und Stiftskämmerern und ihrem Hofstaat für den großen ehrenamtlichen Einsatz aller hessischen Fastnachter. Sie alle sind Mitglieder örtlicher Vereine, die der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval oder dem Karnevalverband Kurhessen angehören. Zu den Gästen, die im Biebricher Schloss eine temperamentvolle Fastnachtsstimmung verbreiteten, gehörten auch unsere beiden amtierenden Prinzenpaare.

Bei allen Besuchen und Auftritten wurden die Prinzenpaare von Hofdamen begleitet. Betreut wurden sie von Katrin Wessel und dem Fahrer Hans-Peter Kopp sowie der Vorsitzenden Rita Maxheim.
Allen gilt ein großes Dankeschön, für die vielen aufgeopferten Stunden und Abende, an denen sie bei anderen Vereinen und Empfängen für unseren Verein präsent waren.

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